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Obdachloser

Description:  Als Obdachloser gilt: wem der Verlust seiner Unterkunft unmittelbar bevorsteht oder sie gegen seinen Willen verloren hat, wer in unzumutbaren Wohnverhältnissen oder in Notunterkünften lebt.
Author:Eugen K.
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Der Begriff "Obdachloser"



Nicht alle Leute, die auf der Straße leben sind rechtlich gesehen, als Obdachlose zu bezeichnen. Der Begriff ist wie folgt definiert:

Als Obdachloser gilt: wem der Verlust seiner Unterkunft unmittelbar bevorsteht oder sie gegen seinen Willen verloren hat, wer in unzumutbaren Wohnverhältnissen oder in Notunterkünften lebt.


Aufgaben von Ordnungsamt und Polizei:

Es ist die Aufgabe des Ordnungsamtes, die sogenannten Nicht-Störer (Allgemeinheit) von den "Störern" (Obdachlosen) zu "befreien". Dies geschieht, indem die Obdachlosen in sogenannte Notunterkünfte gebracht werden. Hier leben sie dann für eine geringe Miete, die allerdings nicht wie ein richtiger Mietvertrag gehandhabt, sondern auf staatlicher Ebene geführt wird. Es besteht die Möglichkeit, aus einer sehr einfachen Wohnung durch gute Führung und regelmäßiges Bezahlen der Miete in eine bessere umgesiedelt zu werden.
Die Polizei ist lediglich dazu da, mögliche Anpöbelungen der "Störer" zu vermeiden. Diese werden jedoch in der Regel unter "harmlose Fälle" abgehakt. Das Betteln gilt schon lange nicht mehr als Vergehen, für das die Polizei die Wohnsitzlosen verhaften dürfe. Kommt es aber zu Belästigungen von Passanten, könnten Platzverweise erteilt werden. Nicht so gut verläuft es, wenn Körperverletzungen oder Diebstähle vorliegen. In diesen Fällen werden die betreffenden Wohnsitzlosen angezeigt und kommen bei wiederholter Straftat vor Gericht. Die Strafe hängt natürlich auch von der Schwere der Tat und der Bereitwilligkeit zur Aggressivität ab.
Es kommt häufig vor, dass die Wohnsitzlosen hilfesuchend zur Polizei gehen, denn viele sind auf der Durchreise und wünschen Auskunft über Adressen von Unterkünften.


Gründe für die Obdach- und Wohnungslosigkeit:

Für den Abstieg in die Obdachlosigkeit gibt es viele Gründe: Probleme mit der Arbeitslosigkeit, Streit in der Partnerschaft, Verlust der Arbeit, Verschuldung, Kündigung der Wohnung, Unterbringung in Notunterkünften, Griff zu Drogen.
Männer kommen schneller in die Situation der Wohnungslosigkeit, denn Frauen sind psychisch stärker und verfallen somit nicht so leicht in Depressionen. Wenn sie jedoch erst einmal auf der Straße sind, finden sich die Männer besser in dieser Lebenslage zurecht. Frauen sind schutzbedürftiger und können sich nicht gegen körperlich Überlegene wehren.
Bei Jugendlichen sind allerdings in den meisten Fällen familiäre Probleme der Grund für ein Leben auf der Straße. Diesen wird dann dadurch geholfen, dass man sie in Jugendhilfseinrichtungen unterbringt. Diese Obdachlosigkeit entsteht meistens nur kurzfristig.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     
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